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Schulbau Höfli: Weicher Boden im Hartenfelsquartier
Seit dem Rückbau der alten Schule wird auf dem Höfli-Areal im Hartenfelsquartier intensiv gearbeitet. Der Tiefbau für das neue Schulhaus stellt das Team vor geologische Herausforderungen. Laut Polier Renato Ervedal liegen die Arbeiten dennoch gut im Plan.
Seit dem Rückbau der alten Schule wird auf dem Höfli-Areal intensiv gearbeitet. Der Tiefbau für den Neubau stellt das Team vor geologische Herausforderungen. Laut Polier Renato Ervedal liegen die Arbeiten dennoch gut im Plan.
Seit dem Abbruch der alten Schule ist auf dem Höfli-Areal viel passiert. Der Tiefbau läuft auf Hochtouren, wie der verantwortliche Polier Renato Ervedal (37) von der Firma Lötscher Tiefbau AG berichtet. «Zuerst verlegten wir die Werkleitungen neu», erklärt er. «Anschliessend starteten wir im Sommer mit dem Abbruch des alten Schulgebäudes. Danach begannen wir mit dem Aushub der Baugrube welche teilweise mit einer Nagelwand gesichert wurde.»
Ein wichtiges Thema auf der Baustelle ist die Wiederverwertung des Beton-abbruchs aus dem Rückbau. «Das Material geht zum firmeneigenen Recycling-werk Hochrüti in Littau, wird dort gebrochen und anschliessend zu Granulat aufbereitet», erklärt Ervedal. Persönlich schätzt er es, dass die Baubranche zunehmend auf Nachhaltigkeit setzt: «Das ist ein grosses Thema, das immer wichtiger wird.» Allerdings lasse sich der recycelte Beton nicht überall verwenden: Weil er einen höheren pH-Wert aufweist, ist er im Grundwasserbereich ungeeignet. Zudem ist seine Qualität für Sichtbeton zu unregelmässig.
Insgesamt wurden rund 25’000 Kubikmeter Material ausgehoben. Nun folgen die Vorarbeiten für die sogenannte Fundationsplatte aus armiertem Beton, die später das Gewicht des Neubaus Höfli tragen wird. Der Untergrund stellt das Team vor besondere Herausforderungen. «Der Boden ist lehmig und schlammig», so Ervedal. «Darum müssen wir rund 80 Pfähle setzen, die bis zum Fels vorstossen.» Auch die Nagelwand entlang der Baugrube erforderte entsprechenden Einsatz. Diese Stützkonstruktion aus Ankern und Spritzbeton sichert die sogenannte Baugrubenböschung. Weil der Boden instabil ist, mussten die Arbeitsschritte etappiert werden.
Für den Polier ein vertrautes Vorhaben
Jedoch verläuft der Tiefbau wie vorgesehen, denn die schwierige Bodenbeschaffenheit wurde vorgängig untersucht und die entsprechenden Massnahmen projektiert. Bis Ende Februar sollen die Tiefbaurarbeiten im Groben abgeschlossen sein. Für die Gemeinde Ebikon ist das ein Grossprojekt, für den erfahrenen Polier Ervedal aber ein vertrautes Vorhaben. «Letztes Jahr leitete ich in Root den Tiefbau für das neue Schulhaus mit einer teilversenkten Turnhalle, also ein sehr ähnliches Projekt», sagt er.
Neues Schulhaus aus altem Beton
Dennoch wird später im Hochbau des neuen Schulhauses Höfli auf Recyclingbeton gesetzt: überall dort, wo es technisch möglich und sinnvoll ist. Ohnehin ist Nachhaltigkeit beim Schulhausneubau ein zentrales Thema. Das Ziel: Einen grossen Komfort mit minimalem Energieaufwand zu erreichen. Geplant ist, den Ersatzneubau nach «Minergie-P» zu zertifizieren.

Baugesuch:
Fildernstrasse 20 - Abbruch EFH und Neubau MFH mit 8 Kleinwohnungen
Öffentliche Auflage vom 19.12.2025 bis 08.01.2026

Baugesuch:
Oberdierikonerstrasse 25 - Mietprovisorium Schulhaus Höfli - Verlängerung Nutzungsdauer bis 31.12.2028
Auflagefrist: 05.12.2025 - 29.12.2025

Bauprojekt Schulhaus Höfli
Das Schulhaus Höfli in Ebikon wurde 1962/1963 erbaut und 2018 wegen hoher Naphthalinwerte geschlossen. Der alte Bau wird durch einen modernen Ersatzneubau ersetzt, der 16 Schulklassen, Tagesstrukturen, eine Doppelhalle für Sport und Vereine sowie eine Bibliothek beherbergen soll. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2028 geplant

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Seit Ende September steht nun ein leuchtend rotes Bänkli an der Höflistrasse – ein neuer Ort zum Ausruhen und Plaudern. Gemeinsam mit der Ideengeberin und engagierten Mitarbeitenden der Gemeinde wurde das Bänkli feierlich mit einer Tasse Ingwertee eingeweiht.

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